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Von König Ludwig II. unterstützt, lebte R. Wagner ca. 14 Monate in München nach einigen Schwierigkeiten mit Ludwig II zog er nach Bayreuth, wo er sich um den Bau des Festspielhauses kümmerte.
Ein wichtiger Aspekt, der die Akzeptanz der Werke Wagners in unserem Jahrhundert erheblich erschwert hat, ist die Tatsache, daß Wagner antisemitisch veranlagt war. Diese These kann besonders durch seine Werke „Das Judentum in der Musik” und „Parsifal” gestützt werden. Gerade im „Parsifal” wird deutlich, welche Abneigung Wagner besonders gegen die jüdische Rasse hegte, indem er zum Beispiel den Klingsor (die Verkörperung des Bösen) in einem Rabbinerkostüm auftreten ließ.
Das „Rheingold” und „Die Walküre” waren die zwei ersten Teile der Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen”, mit dem Wagner schon seit Beginn der 50er Jahre beschäftigt war. Die zwei letzten Teile der Tetralogie, „Siegfried” und „Götterdämmerung” wurden erst 1876 in dem von Wagner selbst geplanten Opernhaus anläßlich der ersten Festspiele in Bayreuth aufgeführt.
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