Richard Wilhelm Wagner

Richard Wagner

geboren am:

22. Mai 1813

in:

Leipzig

 

 

gestorben am:

13. Februar 1883

in:

Venedig

 

 

Bemerkung:

Komponist


1831

Musikstudent von Theodor Weinling an der Universität Leipzig; erstes gedrucktes Werk Klaviersonate B-Dur.

1833

Wagner wird Chordirektor in Würzburg.

1834

Abschluß der ersten Oper „Die Feen”.

24. November 1836

Heirat mit Minna Planer.

1837 - 1839

Musikdirektor des Theaters in Riga; Komposition von „Rienzi”.

1839 - 1842

Aufenthalt in Paris; Vollendung der Opern „Rienzi” und „Der fliegende Holländer”.

02. Januar 1843

Uraufführung von „Der fliegende Holländer” in Dresden; Ernennung in Dresden zum Kgl. Sächsischen Hofkapellmeister; Komposition von „Tannhäuser”

19. Oktober 1845

Uraufführung des „Tannhäuser” in Dresden.

1846 - 1848

Komposition von „Lohengrin”.

1848

Wagner flieht aufgrund seiner revolutionären Aktivitäten nach Zürich.

04. Mai 1864

König Ludwig II. von Bayern übernimmt Wagners Schulden, zahlt einen Vorschuß auf den „Ring der Nibelungen” und eine jährliche Rente.

25. August 1870

Heirat mit Cosima v. Bülow (Tochter des Komponisten Franz Liszt).

1872

Übersiedlung nach Bayreuth.

 

Berühmte Werke:

    Fliegende Holländer,
    Tannhäuser,
    Tristan und Isolde,
    Die Meistersinger von Nürnberg,
    Das Rheingold,
    Die Walküre,
    Siegfried,
    Götterdämmerung,
    Der Ring des Nibelungen,
    Parsifal
     

Von König Ludwig II. unterstützt, lebte R. Wagner ca. 14 Monate in München nach einigen Schwierigkeiten mit Ludwig II zog er nach Bayreuth, wo er sich um den Bau des Festspielhauses kümmerte.

Ein wichtiger Aspekt, der die Akzeptanz der Werke Wagners in unserem Jahrhundert erheblich erschwert hat, ist die Tatsache, daß Wagner antisemitisch veranlagt war. Diese These kann besonders durch seine Werke „Das Judentum in der Musik” und „Parsifal” gestützt werden. Gerade im „Parsifal” wird deutlich, welche Abneigung Wagner besonders gegen die jüdische Rasse hegte, indem er zum Beispiel den Klingsor (die Verkörperung des Bösen) in einem Rabbinerkostüm auftreten ließ.

Das „Rheingold” und „Die Walküre” waren die zwei ersten Teile der Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen”, mit dem Wagner schon seit Beginn der 50er Jahre beschäftigt war. Die zwei letzten Teile der Tetralogie, „Siegfried” und „Götterdämmerung” wurden erst 1876 in dem von Wagner selbst geplanten Opernhaus anläßlich der ersten Festspiele in Bayreuth aufgeführt.