Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstadt

Gebhard Leberecht Fürst von Blücher

geboren am:

16. Dezember 1742

in:

Rostock

 

 

gestorben am:

12. September 1819

in:

Gut Kieblowitz in Schlesien, welches ihm zu Ehren in Blüchersruh umbenannt wurde.

 

 

Bemerkung:

Generalfeldmarschall


„Wer heute Abend nicht tot oder wonnetrunken ist, der hat sich geschlagen wie ein infamer Hundsfott”, feuerte er seine Leute vor der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 an, und er bezog den Aufruf durchaus auch auf sich.

Fürst von Blücher zeichnete er sich in den napoleonischen Kriegen aus und führte im Befreiungskrieg die schlesische Armee (Stabschef Gneisenau), die bei Leipzig den Durchbruch von Möckern schaffte.

1813/14 verfolgte Blücher Napoleon über den Rhein und erwarb sich, inzwischen in den Rang eines Generalfeldmarschalls befördert, den Ruf eines »Marschall Vorwärts«, dem er auch 1815 nach Napoleons Rückkehr alle Ehre machte.

Bei Ligny zwar geschlagen, konnte er sich vom Feind lösen und bei Waterloo dem bedrängten Wellington („Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen!”) zu Hilfe eilen.

Nach der Rückkehr Napoleons von Elba war er 1815 in der Schlacht bei Belle- Alliance maßgeblich am entscheidenden Sieg über Napoleon beteiligt. Dieser Sieg brachte ihm das Ehrenbürgerrecht von Berlin und den Ehrendoktor der Universität Oxford ein.